Die Hausstauballergie ist die zweithäufigste auftretende Allergie in Deutschland. Insgesamt betrachtet, leiden ca. 10% der Gesamtbevölkerung an dieser Allergie. Doch anders als vermutlich angenommen, erfolgt eine allergische Reaktion nicht auf den Staub, der sich in allen Häusern und Wohnungen findet, sondern vielmehr ist der Auslöser ein winzig kleines und eigentlich harmloses Tier: Die Hausstaubmilbe.

Genauer definiert, sind die eigentlichen Verursacher einer Hausstauballergie die Zerfallsprodukte des Kots der Milbe. Die allergischen Reaktionen auf die Hausstaubmilbe bzw. deren Hinterlassenschaften können eine laufende und verstopfte Nase, tränende und juckende Augen und auch Husten sein. Damit reagiert das Immunsystem des Körpers auf einen eigentlich harmlosen Stoff mit der Bildung von Antikörpern. Um die Allergenbelastung möglichst gering zu halten, können unterschiedliche Maßnahmen ergriffen werden. Die Allergie selber lässt sich von einem Arzt feststellen und kann entsprechend behandelt werden.

Was sind Hausstaubmilben?

Vergrößerung einer Hausstaubmilbe

Hausstaubmilbe

Hausstaubmilben gehören der Gruppe der Spinnentiere an. Mit einer Größe von ca. 0,1mm sind Milben jedoch nicht mit bloßem Auge zu erkennen, sondern nur unter dem Mikroskop sichtbar.

Bekannt sind der Wissenschaft derzeit weltweit ca. 150 Milbenarten, von denen nur wenige speziell zu den Hausstaubmilben zugeordnet werden. Als Ernährung der kleinen Spinnentiere dienen vor allem abgefallene Hautschuppen. Daher leitet sich auch ihr wissenschaftlicher Name ab, Dermatophagoides pteronyssinus bzw. Dermatophagoides farinae, was so viel bedeutet wie „Hautfresser“.

An warmen Orten, mit einer relativ hohen Luftfeuchtigkeit, lebt die Hausstaubmilbe bevorzugt. Auffindbar sind solche Bedingungen für die Milbe beispielsweise vor allem in Matratzen. Da sich die kleinen Tiere bevorzugt von Hautschuppen ernähren, von denen jeder Mensch ca. 1,5 Gramm im Laufe des Tages verliert, bevölkern sie darüber hinaus auch äußerst gerne Oberbetten, Kissen, Teppiche, Polstermöbel, Stofftiere und sogar Bücherregale.

Dabei dient eine Temperatur von 25°C und eine Luftfeuchtigkeit von ca. 60 – 75 % als ideale Lebensbedingung der mikroskopisch kleinen Tiere. Bei diesen Voraussetzungen können sie sich stark vermehren, wobei die Hauptvermehrungszeit vor allem zwischen Mai und Oktober liegt. Mit Beginn des Winters sinkt, durch das Heizen von Räumen, die Luftfeuchtigkeit, wodurch der Großteil der Milbenpopulation stirbt. Dennoch ist hier das Auftreten allergischer Symptome am höchsten, weil die Ansammlung der Kotpartikel der Tiere ihr Maximum erreicht hat.

Bedingt durch das Heizen und die daraus folgende Luftzirkulation wird im Raum der Kot durch die Luft getragen und gelangt dabei geradewegs in die Atemwege.

Allergien

staub-im-haushaltObgleich jeder vierte Deutsche an einer Allergie leidet, gibt es unzählige Auslöser für Allergien. Allergischen Reaktionen kommen dabei in unterschiedlichen Ausprägungen vor. Bei einer allergischen Reaktion kommt es zu entzündlichen Prozessen durch eine Überreaktion des Immunsystems. Es verteidigt den Körper gegen einen harmlosen Stoff so, als wäre dieser ein Krankheitserreger. Die Auswirkungen können z.B. Schwellungen, Juckreiz, Rötungen, Ekzeme oder im schlimmsten Fall ein anaphylaktischer Schock sein.

Allergien lassen sich in verschiedene Typen einteilen, wobei die Hausstauballergie zu den Typ-I-Allergien gerechnet wird. Diese Art von Allergien ist eine sogenannte Soforttypallergie, bei der symptomatische Reaktionen innerhalb von wenigen Sekunden bis Minuten erfolgen können. Eine vergleichbare Allergie zur Hausstauballergie wäre beispielsweise der Heuschnupfen oder Asthma, welche bei einer Überreaktion des Immunsystems bis zu einem anaphylaktischen Schock führen können. Darüber hinaus ist interessant zu wissen, dass es neben der Typ-I-Allergie drei weitere und weitaus komplexere Allergietypen gibt, welche sich jeweils in Kategorie II, III und IV einteilen lassen: Typ-II-Allergie (Der Zytotoxischer Typ), Typ-III-Allergie (Der Immunkomplex-Typ) sowie Typ-IV-Allergie (Die Zelluläre Immunreaktion).

Eine Allergie hat insgesamt immer negative Auswirkungen auf den Menschen und sein individuelle Wohlbefinden, denn unterschiedliche Körperpartien können dabei betroffen sein:

  • Die Augen
  • Die Atemwege
  • Die Haut
  • Der Magen-Darm-Trakt
  • Das innere Zellgewebe
  • Der Stoffwechsel – Kreislauf

Um eine Allergie nachzuweisen oder die Auslöser zu finden, gibt es unterschiedliche Testreihen, die ein entsprechender Arzt (HNO oder Allergologe) durchführen kann, der Prick- oder der Intrakutantest, ein Bluttest, bei dem auf spezielle Antikörper getestet wird oder der Provakationstest, bei dem absichtlich das vermutete Allergen auf eine empfindliche Körperstelle aufgetragen wird, um eine allergische Reaktion hervorzurufen.

Als Soforttypallergie (Typ-I-Allergie) zeigt die Hausstaubmilbenallergie besonders soforttypische Auswirkungen bei einem Prick- oder Provokationstest: Hustenreize, Unwohlsein, Juckreize, laufende oder verstopfte Nasen etc. Eine Hausstauballergie ist daher von einem erfahrenen HNO-Arzt oder einem Allergologen schnell erkannt und kann entweder akut medikamentös behandelt werden oder es kann nachhaltig durch eine Hyposensibilisierung das Immunsystem gestärkt werden.

Ursachen von Allergien: Aktueller Stand der Forschung

mundshutz-gegen-staubAktuellen Studien nach zu urteilen, sind von Allergien insbesondere Menschen mit besonders modernen Lebensstilen betroffen. Keimarme Stadtwohnungen begünstigen in der Entwicklung des Menschen, vor allem in den ersten Lebensjahren eines Neugeborenen, die Überempfindlichkeit des menschlichen Immunsystems gegenüber grundsätzlich harmlosen Stoffen wie Milbenkot, Tierhaaren oder Pollen und Gräsern. Wird hier ein Vergleich gezogen zwischen Menschen, welche in unmittelbarer Nähe zur Natur aufgewachsen sind (bspw. Bauernhöfe) und solchen, welche in der Stadt groß geworden sind, so lässt sich festhalten: Wer früh (die ersten drei Lebensjahre) in Kontakt mit der natürlichen Umgebung und damit einer Vielzahl von Keimen und Mikroben kommt, der ist im späteren Lebensverlauf weniger anfällig für Allergien.

Ausführliche Beispiele dafür liefern Studien über die Allergieanfälligkeit europäischer Bauernkinder oder der Amish-Gemeinden in den USA. Statistiken belegen, dass hier ist eine Allergieanfälligkeit besonders gering ist. Laut dem renommierten finnischen Ökologen Ilkka Hanski, liegt dies insbesondere darin begründet, dass eine erhöhte Mikrobenbesiedlung (hilfreiche Bakterienkulturen) der Haut den Haushalt des Blutes an Botenstoffen (Interleukin-10) stärkt. Interleukin-10 ist dabei wichtig für die Immuntoleranz, stellt der Forscher fest, wobei Probanden mit einer niedrigen Mikrobenbesiedlung eher an Allergien leiden als solche Probanden, die einen erhöhten Wert an Mikroben aufweisen.

Da sich das menschliche Immunsystem in seiner evolutionären Entwicklungsgeschichte immer in Abhängigkeit von Bakterienkulturen entwickelt hat, folgert Hanski daraus, dass ein Durcheinanderbringen der hilfreichen Mikrobenbesiedlung – durch übergenaue und penible Hygiene beispielsweise – ebenso die Immuntoleranz schwächen kann. Frühzeitige Auseinandersetzungen mit der Natur im frühen Kindesalter stärken hingegen das Immunsystem weitestgehend. Daher ist eine frühzeitige Konfrontierung mit einer natürlichen Umgebungen ratsam, so wie es beispielsweise bei Bauernkindern oder den Amish der Fall ist.

Eine Umprogrammierung der körpereigenen Abwehrkräfte durch moderne Lebensführungen führt hingegen letztendlich dazu, dass dem Körper die „Trainingspartner“ zur Stärkung des Immunsystems genommen werden. Das Ergebnis: Die körpereigenen Immunzellen suchen sich neue „Trainingspartner“. Diese Trainingspartner finden Sie schließlich in eher harmlosen Pollen, Gräsern, Hausstaubmilben oder Tierhaaren. Überempfindlichkeiten gegenüber diesen Stoffen sind die Folge.

Eine andere Theorie geht davon aus, dass auch eine vorgeburtliche Reifung des Immunsystems im Mutterleib einen großen Anteil an späteren Allergien trägt. Erfolgt die vorgeburtliche Reifung nicht reibungslos, so wird das Immunsystem des Kindes nach der Geburt umso anfälliger für Allergien. Dabei beeinträchtigen Stress und psychische Probleme der Mutter während der Schwangerschaft die korrekte Programmierung des Immunsystems des Kindes. Dem Immunsystem fällt es dadurch im späteren Verlauf des Lebens schwer, zwischen fremden und eigenen Körperstoffen zu differenzieren oder im schlimmeren Fall gefährliche Stoffe von ungefährlich zu unterscheiden.

Obwohl die wissenschaftlichen Ergebnisse dieser Langzeitstudie noch nicht ganz abgeschlossen sind, wäre auch dies eine Erklärungsmodell für eine mögliche Ursache von Allergien. Dabei kommt den T-Lymphozyten (weiße Blutkörperchen) eine entscheidende Funktion zu. Äußerst stressbedingte soziale Umstände während der Schwangerschaften verändern die Weitergabe der Lymphozyten über die Nabelschnur im negativen Sinne. Somit ist eine Veränderung des Erbguts an die nächste Generation gegeben, wodurch wiederum ein erhöhtes Allergierisiko besteht.

Allergien und Boxspringbetten

Doblo Boxspringbett von Revor®

Eignen sich Boxspringbetten auch für Hausstauballergiker? Auch bei einer Hausstauballergie braucht man auf ein Boxspringbett nicht zu verzichten. Die skandinavische Variante mit einem Topper ist leicht zu reinigen und bei Bedarf ist ein Austausch der Matratzenauflage kostengünstiger, als der Neukauf einer Matratze. Bei fast allen Toppern lässt sich der Bezug abnehmen und bei 60°C waschen. Häufig wird der Bezug auch mit einer antiallergischen Watte versteppt. Diese verhindert, dass sich dort Hausstaubmilben ansiedeln können. Für einen zusätzlichen und umfangreicheren Schutz sind für die Kerne der Topper milbenundurchlässige Encasings erhältlich.

Durch die Federkerne (Taschenfedern oder Bonell) in der Box und der Matratze wird eine gute Belüftung des Bettes gewährleistet. Bei jeder Bewegung des Schläfers erzeugen die Federn einen Pumpeffekt, der für eine gute Luftzirkulation sorgt. So kann sich keine Stauwärme und Feuchtigkeit in der Matratze oder dem Topper ansammeln.

Für eine leichtere Reinigung des kompletten Schlafsystems sollten Allergiker einen Dekobezug aus Kunstleder wählen. Diesen Bezug kann man einfach mit einem feuchten Tuch von Staub und Verschmutzungen befreien.

Vorbeugungen bei einer Hausstauballergie

Bevor an diesem Punkt jedoch auf Behandlungsmethoden und Therapieformen von Allergien eingegangen wird, werden im Folgenden zunächst eigendynamische und vorbeugende Maßnahmen vorgestellt, um vor allem die allergischen Symptome wie Juckreiz, Husten oder triefende Nasen zu umgehen. So ratsam eine anfängliche Konfrontierung im Kindesalter mit einem natürlichen Umfeld ist, um eine Stärkung des Immunsystems in der Entwicklung zu begünstigen, so unratsam ist es, einen schon Betroffenen Allergiker ohne Aufsicht mit einem Allergen zu konfrontieren und beispielsweise einen anaphylaktischen Schock zu provozieren. Um eine allergischen Reaktion vorzubeugen, sollte in allen Fällen der Kontakt zum Auslöser vermieden werden. Bei Nahrungsmittelallergien und auch Tierhaarallergien, lässt sich das meist gut umsetzen, schwieriger wird es z.B. bei einer Pollen- oder Hausstaubmilbenallergie, da diese meist unkontrolliert in der Luft mitschweben. Bei einer Hausstauballergie können beispielsweise zunächst folgende, vorbeugende Maßnahmen ergriffen werden:

  • Gutes Lüften: Halten Sie ihre Wohnräume gut gelüftet und trocken.
  • Höchsttemperatur: Beachten Sie eine Höchstemperatur von 18° C in ihrem Schlafzimmer. Milben finden erst bei höheren Temperaturen ideale Lebensbedingungen.
  • Luftentfeuchter: Sind aufgrund der vorhandenen Bausubstanz feuchte Räume nicht zu vermeiden, verwenden Sie einen Luftentfeuchter, um die Luftfeuchtigkeit niedrig zu halten. Hausstaubmilben benötigen zum Überleben eine relative Luftfeuchtigkeit von 70%.
  • Keine Haustiere und Pflanzen: Lassen Sie ihre Haustiere nicht ins Schlafzimmer und vermeiden Sie das Aufstellen von Pflanzen. Beide können Träger von Allergenen sein.
  • Encasing: Nutzen Sie bei ihre Matratzen, Topper, Oberbetten und Kopfkissen ein für Milben undurchlässiges „Encasing“. (vgl. http://www.test.de/Allergikerbezuege-fuer-Matratzen-Milben-muerbe-machen-1085499-2085499/ )
  • Kochwäsche: Benutzen Sie Oberbetten und Kissen, welche bei 60°C waschbar sind. Besser wären bei 95°C waschbare Materialien.
  • Regelmäßiges Waschen: Waschen Sie regelmäßig und in gleichmäßigen Abständen ihre Bettwäsche.
  • Anti-Milbensprays: Um Milben abzutöten und den Kot unschädlich machen, gibt es im Einzelhandel verschiedene Produkte (Spray, Pulver, Schaum), welche hilfreich sein können.
  • Staubfänger meiden: Vermeiden Sie Staubfänger, wie z.B. zu viele Kissen, Stofftiere oder hochflorige Teppiche.
  • Milbenfilter: Verwenden Sie Staubsauger mit speziellen Milbenfiltern.
  • Feuchtes Wischen: Wischen Sie glatte Böden alle zwei Tage feucht.
  • Glatte Oberflächen: Vermeiden Sie Polstergarnituren mit grobstrukturierten Stoffen und greifen Sie stattdessen auf Leder oder Kunstleder zurück. Die glatte und leicht zu reinigende Oberfläche bietet Milben einen schlechten Lebensraum. Gleiches gilt für grobe Textiltapeten sowie schwere Gardinen.
  • Tiefkühler: Stofftiere können beispielsweise durch einen Aufenthalt im Tiefkühler von Milben befreit werden.

Behandlungsmöglichkeiten

Um mit einer Allergie zu leben, ohne dabei nennenswert die eigene Lebensqualitäten einzuschränken, können Betroffene verschiedene Wege einschlagen. Drei nennenswerte Möglichkeiten der Behandlung sind gegeben: Erstens, die Vermeidung des Allergens, zweitens, eine medikamentöse Behandlung und drittens, die sogenannte Hyposensibilisierung.

Umfasst hierbei eine Vermeidung des Allergens vor allem die richtigen Verhaltenstipps für Hausstauballergiker, welche zuvor bereits Erwähnung fanden, geht eine ergänzende medikamentöse Behandlung mit Anti-Histaminika relativ schnell und wirksam darauf ein, wie eine überschießende allergische Reaktion des Körpers durch zu große Mengen freigesetzten Histamins unterdrückt werden können. Die medikamentöse Behandlung von Allergien lindert dabei schnell die symptomatische Erscheinung, wie Hustenreiz, Unwohlsein oder Probleme mit dem Magen-Darm-Trakt, geht dabei jedoch weniger auf die Überempfindlichkeit bzw. Stärkung des Immunsystems ein. Werden die Medikamente daher abgesetzt oder sind beispielsweise nicht griffbereit, treten die allergischen Beschwerden wiederum unmittelbar auf.

Nachhaltig wirkt dagegen die Hyposensibilisierung. Dabei wird die Stärkung des Immunsystems in den Mittelpunkt der Therapie gerückt, wodurch eine jahrelange Verbesserung der Begleiterscheinungen in der Symptomatik erreicht wird. Dies gilt auch für eine Hausstaubmilbenallergie. Eine Hyposensibilisierung umfasst dabei eine in Intervallen stattfindende und stetig steigernde Zufuhr des die Allergie auslösenden Antigens in den Körper des Patienten. Entweder erfolgt diese Zufuhr in Form einer Spritze oder aber in Form von Tropfen. Letztere Methode wird gerne bei Kleinkindern angewandt.

In beiden Fällen wird der betroffene Körper desensibilisiert, wobei der Körper lernt, seine Sensibilisierung gegenüber bestimmten Stoffen rückgängig zu machen und stattdessen Antikörper einer anderen Klasse zu bilden, bevor er dazu kommt, die bestimmten Antikörper zu bilden, welche eine Histaminfreisetzung provozieren. Beachtet werden muss bei dieser Therapieform jedoch insbesondere die Dauer der Therapie, welche durchaus bis zu drei Jahre beanspruchen kann. Das Ergebnis der Immuntherapie hat jedoch positive Langzeitwirkungen und steigert erhebliche die Lebensqualität Betroffener.

Quellenverzeichnis:

http://www.apotheken-umschau.de/hausstaubmilbenallergie
http://www.daab.de/allergien/hausstaubmilbenallergie/
http://de.wikipedia.org/wiki/Hausstaubmilben
http://www.stern.de/gesundheit/allergie/erkrankungen/2-hausstaubmilbenallergie-die-unsichtbare-invasion-der-krabbeltiere-585205.html
http://www.oeko-planet.de/allergie-tipps/hausstaubmilben-allergie.php
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-126511995.html