dann hat er immer häufiger ein Jetlag! Das liegt an der Auswahl unserer Urlaubsdestinationen. Fernreisen sind beliebt und machten 2013 bereits 7 % aller Urlaubsreisen aus, Tendenz steigend.Bei einem Urlaub in „good old Europe“ kommt man für gewöhnlich nicht in die Situation eines Jetlag, aber sobald man mehr als vier Zeitzonen überflogen hat, ist man mittendrin.

Wie macht sich ein Jetlag bemerkbar

Meist äußert sich der Jetlag in Schlaflosigkeit – daraus resultieren Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Kopfschmerzen und Stimmungsschwankungen (von aggresiv über aufgeregt, bis wehmütig ist alles dabei). Unsere innere Uhr ist auf einen 24-Stunden-Rhythmus eingestellt und danach tickt unser Körper.

Ganz profane Dinge wie unser Hungergefühl und unsere Verdauung, aber auch unser Hormonspiegel, haben sich nach diesem Rhythmus eingerichtet. Die Ausschüttung von Melatonin und Cortisol regelt unseren Wach-Schlaf-Rhythmus. Melatonin wird vermehrt ausgeschüttet, wenn es dunkel wird und hilft so beim Einschlafen. Cortisol wird wiederum bei Licht produziert und regt dadurch unseren Kreislauf an.

Diese Erkenntnisse können dabei helfen, den Jetlag erfolgreich zu bekämpfen und schon vor dem Urlaub die richtigen Maßnahmen zu ergreifen: Die beste Urlaubsvorbereitung gegen den Jetlag ist, sich schon zu Hause (wenn möglich) der Zeit der Urlaubsdestination anzugleichen. Morgens schon ein wenig früher aufstehen, wenn es ins Reich der Morgenröte zieht oder Abends später ins Bett, wenn es mit der Sonne nach Westen geht.

Bei einer Reise über den Atlantik empfiehlt es sich,

während des Fluges nicht zu schlafen und am besten gegen Mittag anzureisen. Dann kann man die Sonne bzw. das Tageslicht gut nutzen, um der Müdigkeit zu trotzen. Schlafen geht man vorzugsweise auch erst zur lokalen Nachtzeit. Gegen ein kleines Powernapping gegen die schlimmste Müdigkeit ist nichts einzuwenden, allerdings nicht länger als eine halbe Stunde. Die ideale Tageszeit für aufregende, anstrengende Unternehmungen ist in den ersten Urlaubstagen der Vormittag.

Anders bei Flügen Richtung Asien, Australien und Neuseeland

Der Flug kann optimal zum Schlafen genutzt werden. Hier können leichte Schlafmittel oder Meditationsübungen helfen. Nach der Ankunft ist auch hier ratsam, sich sofort der lokalen Zeit anzupassen und für die ersten Aktivitäten den Nachmittag auszusuchen.

Am schnellsten lebt man sich in die neue Zeitzone ein, wenn man schon im Flugzeug die Uhr umstellt und nicht mehr an zu Hause denkt, sich am Urlaubsort mit tollen Menschen und großartigen Unternehmungen ablenkt und damit den Jet-Lag einfach vergisst. Denn nur wer auf die Symptome wartet, wird unter ihnen leiden.

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