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Boxspringbetten-Aufbau-Untergestell
1. Qualitätskriterium: Untergestell

1.1 Bauweise der Unterkonstruktion

Die Unterkonstruktion kann unterschiedlich verarbeitet sein. Abhängig von der Bauweise verändern sich vor allem die

  • Stabilität und damit die Haltbarkeit eines Boxspringbettes
  • die Belüftungseigenschaften, sprich, ob die Luft auch über die Unterseite zirkulieren kann.
A: SpanplatteB: HolzlattungC: Spiralboden
Belüftung~ 0%~ 50%~ 80%
Haltbarkeitbefriedigendsehr gutsehr gut
Gesamtbewertungausreichendgutsehr gut
Bauweise der Unterkonstruktion im Vergleich

Die Verwendung von Spanplatten im Boxspringbett ist die günstigste Konstruktionsweise. Vor allem durch den kostengünstigen Rohstoff, der schneller zu verarbeiten ist, erreichen Hersteller hiermit einen günstigen Aufbau.

Der größten Nachteile bei diesem Aufbau sind vor allem in der Tatsache zu sehen, dass durch den geschlossenen Aufbau die Luftzirkulation völlig verhindert wird. Dadurch kann es zu Feuchtigkeitsstau in der Matratze kommen. Gleichzeitig heizt sich dadurch die Matratze schneller auf und kann die Hitze ebenfalls nur unzureichend ableiten.

Der zweite Nachteil ist in der Haltbarkeit der Spanplatten zu sehen. Abhängig von der Materialstärke kann das Boxspringbett schneller durchbrechen.

  • Vorteil: preisgünstigster Aufbau
  • Nachteil: Unzureichende Belüftung & Haltbarkeit

Diese Unterkonstruktion sieht ähnlich aus wie ein Lattenrost, nur dass die Holzlatten fest sind und nicht nachgeben, damit die darauf aufliegenden Federn ihre volle Wirkung entfalten können.

Qualiätskritierum: Holzart

Für die Vollholzlattung werden, abhängig vom Hersteller, unterschiedliche Hölzer genutzt. Achten Sie hierbei darauf, dass zumindest ein Vollholz wie beispielsweise Kiefer zum Einsatz kommt. Menschen mit einem hohen Körpergewicht sollten idealerweise Boxspringbetten mit einer Lattierung aus Eichen- oder Buchenholz wählen.

Qualiätskritierum: Abstand zwischen den Holzlatten

Der Abstand zwischen den Holzlatten spielt hierbei auch eine wichtige Rolle: Er sollte nicht zu groß sein, damit die Federn auch einen guten Halt haben, aber auch nicht zu dicht, um eine möglichst gute Belüftung zu erreichen.

  • Vorteil: sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, gute Belüftungseigenschaften und abhängig von der Holzart auch eine langlebige Qualität.
  • Nachteil: Bei Hausstauballergikern empfiehlt sich gegebenenfalls die Verwendung eines Spiralbodens für noch bessere Belüftungseigenschaften.

SpiralbodenEin Spiralboden wird aus Metall gefertigt und sollte die erste Wahl sein, wenn sie eine maximale Belüftung wünschen. Dies kann zum Beispiel der Fall sein, wenn Sie Hausstauballergiker sind oder es nicht zu warm im Bett mögen.

  • Vorteil: die beste Belüftungseigenschaft
  • Nachteil: relativ teuer, da nur sehr wenige Hersteller ein solches Untergestell fertigen können

Ein Metallgestell ist eine Sonderform bei der Unterkonstruktion eines Boxspringbettes. Ein Metallgestell wird von den meisten namhaften Herstellen aus Europa nicht genutzt. Der Grund liegt im Gewicht, da durch die Nutzung eines Metallgestells ein sehr schweres und unhandliches Untergestell produziert wird. Abhängig vom verwendeten Metall kann ein solches Boxspringbett auch zum Knarzen neigen. Meist wird das Metallgestell für ein Boxspringbett lediglich mit Möbelstoff bespannt, ohne den Einsatz eines Federkerns. Achten Sie also bei diesem Aufbau vor allem darauf, ob Sie ein Boxspringbett oder ein Boxbett vor sich haben.

Mittlerweile setzen nur noch sehr wenige Hersteller auf ein Metallgestell. Hersteller, die diese Unterkonstruktion nutzen, produzieren zumeist in der Türkei oder in China.

Woran Sie ein Metallgestell erkennen:

  • Häufig sieht das Untergestell nicht zweigeteilt aus, da meist ein Bezug um das gesamte Untergestell gespannt wird.
  • Am einfachsten erkennen Sie den das Metallgestell daran, dass die Seiten des Untergestells hohl sind und nur mit Stoff bespannt.

"Tipp: Klopfen Sie unter das Boxspringbett um die Bauweise zu erkennen."

HR-Reportage
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1. Qualitätskriterium: Untergestell

1.2 Federungsarten

A: ohne FederungB: Bonell FederungC: Taschen Federung
Unterstützungohne FunktionFlächenelastischPunktelastisch
Anpassungfähigkeitohne Funktiongutsehr gut
GesamtbewertungUngenügendgutsehr gut
Federungsarten im Vergleich

Wird bzw. sollte als Boxbett verkauft werden, weil quasi die „Springs“, also die Federn, in der Box fehlen. Diese Betten haben meist nur die Optik eines Boxspringbettes, kommen aber aufgrund des geringen Federweges nicht an den Komfort eines echten Boxspringbettes heran.

  • Vorteil: preisgünstigster Aufbau
  • Nachteil: ist kein echtes Boxspringbett

"Tipp: Heben Sie die Matratze und klopfen Sie auf das Boxspring-Untergestell."

Bei der Bonellfederung handelt es sich um eine Federung, bei der alle Federn über Drähte miteinander verbunden sind. Dies führt dazu, dass, wenn eine Feder belastet wird, die umliegenden Federn mit beeinflusst werden.

Der Vorteil der Feder gegenüber eines Lattenrostes liegt vor allem in der gleichbleibenden Körperunterstützung über die gesamte Liegefläche des Bettes hinweg. Lattenroste sind häufig nur in der Mitte der Streben nachgiebig, wohingegen sie gerade zu den Seiten des Bettes hin sehr starr und unbeweglich werden. Die Bonellfeder umgeht diese Problematik und schafft einen Basisunterbau, welcher eine elastische Wirkung über die gesamte Liegefläche erzeugen kann.

  • Vorteil: Der günstige Einstieg für Boxspringbetten
  • Nachteil: Flächenelastisch

"Tipp: Eine Bonellfederung hört sich beim Klopfen hallend an, als wäre das Untergestell hohl."

Die Tonnentaschenfeder gilt allgemein gesprochen als Alternative zur Bonellfeder. Und obwohl beide Federsysteme zunächst die Idee vereint, dass sie mehrfach gewundene Stahldrahtfedern sind, können zwei eklatante Unterschiede zwischen den beiden Federarten festgestellt werden: Die Tonnentaschenfeder hat eine bauchige Konstruktionsform und ist in Stofftaschen eingepackt, wohingegen Bonellfedern prägnante Taillierungen besitzen und frei liegen. Werden mehrere Tonnentaschenfedern zu einem Federkernzusammengesetzt, so werden sie immer über eine Stoffnaht miteinander verbunden, wohingegen bei Bonellfedern stattdessen ein Spiralfederzug die Verbindung übernimmt. Deshalb spricht man bei der Taschenfederung von einer Punktelastizität, da jede Feder einzeln auf den Körper reagieren kann.

  • Vorteil: Punktelastisch
  • Nachteil: keine

"Tipp: Ein echtes Boxspringbett nutzt immer Federn im Untergestell."

ZDF Reportage
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1. Qualitätskriterium: Untergestell

1.3 Aufbaumöglichkeiten

A: SoftsideB: HardsideC: Hard-Softside
Komfort am Randsehr gutbefriedigendgut
Faltenanfälligkeitbefriedigendsehr gutgut
Gesamtbewertunggutgutsehr gut
Aufbauarten im Vergleich

Die Umrandung fühlt sich sehr weich an, von oben bis unten ist die Umrandung des Boxspring-Untergestells geschäumt.

  • Vorteil: Entlastung der Obermatratze an den Rändern
  • Nachteil: Dadurch, dass die Umrandung so weich ist, kann der Bezug nach kurzer Zeit Falten werfen, er bietet dem Druck nicht genügend Widerstand. Dies hängt vor allem von der Qualität des Schaumes ab, achten Sie hierbei vor allem auf das Qualitätskriterium Raumgewicht.

Die Umrandung fühlt sich sehr fest an, von oben bis unten wurde die Umrandung des Boxspring-Untergestells mit Hölzern verarbeitet.

  • Vorteil: Es gibt nahezu keine Faltenbildung.
  • Nachteil: Die feste Umrandung führt, gerade bei einer durchgehenden Matratze und vorrangiger Nutzung der Matratzenmitte, eher zu einer Kuhlenbildung. Der Grund liegt darin, dass bei einem Doppelbett immer zwei Boxspring-Untergestelle genutzt werden, so dass die Mitte der Matratze auf einen zu festen Untergrund trifft.

Die Umrandung fühlt sich im oberen Teil weich und geschäumt und im unteren Teil, durch die Verwendung von Hölzern, fest an.

  • Vorteil: Bei dieser Variante werden die Nachteile der beiden anderen Produktionsarten auf ein Minimum reduziert. Es gibt kaum Faltenbildung & trotzdem keine Gefahr der Kuhlenbildung.
  • Nachteil: Dies ist die aufwendigste und teuerste Variante des Aufbaus, weshalb es nur selten zum Einsatz kommt.

"Tipp: Prüfen Sie den Rand des Untergestellt um die Aufbauart zu identifizieren."

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2. Qualitätskriterium: Matratze

2.1 Matratzenkern

A: Bonell FederungB: Taschen FederungC: Sonstige
UnterstützungFlächenelastischPunktelastischx
Anpassungfähigkeitgutsehr gutx
Gesamtbewertunggutsehr gutx
Matratzenkerne im Vergleich

Bei der Bonellfederung handelt es sich um eine Federung, bei der alle Federn über Drähte miteinander verbunden sind. Dies führt dazu, dass, wenn eine Feder belastet wird, die umliegenden Federn mit beeinflusst werden.

Auf dem Markt werden Matratzen mit Bonellfederung nur selten angeboten, meist bei sehr günstigen Produkten. Häufig soll die Bezeichnung „Federkern“ dem Kunden eine wertige Taschenfederkernmatratze suggerieren. Durch die flächenelastische Wirkungsweise ist eine ergonomische, druckentlastende Bettung schwer möglich, die Matratze federt starkt und stützt in der Regel nur unzureichend.

  • Vorteil: Günstiger Preis
  • Nachteil: Flächenelastische und damit unzureichende Bettung

Die Tonnentaschenfeder gilt allgemein gesprochen als hochwertigere Alternative zur Bonellfeder. Dabei können zwei eklatante Unterschiede zwischen den beiden Federarten festgestellt werden: Die Tonnentaschenfeder hat eine bauchige Konstruktionsform und ist in Stofftaschen eingepackt, wohingegen Bonellfedern prägnante Taillierungen besitzen und frei liegen. Werden mehrere Tonnentaschenfedern zu einem Federkern zusammengesetzt, so werden sie immer über eine Stoffnaht miteinander verbunden, wohingegen bei Bonellfedern stattdessen ein Spiralfederzug die Verbindung übernimmt. Daraus ergibt sich bei der Taschenfederung eine Punktelastizität, da jede Feder einzeln auf den Körperdruck reagieren kann.

  • Vorteil: Punktelastisch
  • Nachteil: keine

Klassischerweise nutzt ein Boxspringbett stets eine Taschenfederung im Matratzenkern. In einigen Fällen wird auch mal auf einen anderen Kern zurückgegriffen wie z.B.

"Tipp: Wenn Federn, dann Taschenfedern"

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2. Qualitätskriterium: Matratze

2.2 Federanzahl

A: 500erB: 1.000erC: 2.000erD: Sonstige
Punktelastizitätgutgut/ sehr gutsehr gutx
Stabiles Liegengut/ sehr gutsehr gutgut/ sehr gutx
Gesamtbewertunggutsehr gutsehr gutx
Federanzahl im Vergleich

Die 500er Federung ist die klassische Federung in einer Boxspringmatratze und wird häufig bei Hotelbetten angeboten. Hier erhalten Sie eine ausgewogene Kombination aus Stützkraft und Komfort.

  • Vorteil: preisgünstiger Einstieg

Die 1.00er Matratze sorgt für eine noch individuellere Druckverteilung. Die schlanken Multitaschenfedern im Innern der Matratze regulieren individuell und punktgenau den Körperdruck und sorgen damit für eine sehr angenehme Druckentlastung. Gleichzeitig bietet diese Matratze eine ausgezeichnete Stützkraft.

  • Vorteil: Sehr angenehme Druckentlastung

Einiger Hersteller bieten auch eine 2.000er Matratze an. Diese besonders schlanken Federn wirken noch punktgenauer, weshalb die 2.000er Matratze sich Ihrer Körperform besonders gut anpasst. Im Vergleich zur 1.000er Matratze kann die 2.000er Federung, abhängig vom Hersteller, auch etwas schwammig wirken, weshalb Sie unbedingt immer Probeliegen sollten.

  • Vorteil: Höchste Punktelastizität

Die 500er und die 1.000er Matratze sind die gängigen Boxspringmatratzen-Varianten. Darüber hinaus gibt es noch weitere Federungsarten, wie z.B.:

  • Doppelte Federung
  • Geschachtelte Federn für ein Maximum an Stützkraft
  • Mini-Taschenfedern
  • Mikro-Taschenfedern

"Tipp: Lassen Sie sich nicht allein von der Anzahl der Federn bei der Auswahl leiten - das Ziel sollte immer die ergonomische Bettung sein."

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2. Qualitätskriterium: Matratze

2.3 Abdeckschicht

A: PU/ KomfortschaumB: KaltschaumC: Qualitäts-KaltschaumD: Sonstige
LiegegefühlBefriedigendgutsehr gutx
Haltbarkeitmangelhaftgut/ befriedigendsehr gutx
Gesamtbewertungausreichendgutsehr gutx
Abdeckschichten im Vergleich

Die Abdeckschicht bzw. Komfortschicht, beschreibt die Lagen, die ober- und unterhalb der Federn genutzt werden.

WICHTIG: Leider werden die Abdeckschichten häufig vernachlässigt, obwohl diese für das Liegegefühl und den Komfort besonders wichtig sind. Denn nur eine hochwertige Abdeckschicht unterstützt die volle Wirkung der genutzten Federn.

PU (Polyurethan) ist die meist verwendete Komfortschicht in Matratzen, da diese Komfortschicht besonders kostengünstig ist. Überall dort, wo man eine feste Sitzfläche wünscht, kann dieses Material auch durchaus sinnvoll sein. Als Komfortschicht für eine Matratze können wir PU allerdings nicht empfehlen, da es nicht punktelastisch ist und somit die Eigenschaften der Federn nur unzureichend unterstützt. Kurz gesagt, PU ist viel zu fest und zu wenig flexibel.

Unter diesen Namen verbirgt sich PU

  • Komfortschaum
  • PU
  • Polyurethan
  • .. manchmal trägt PU abhängig vom Hersteller sogar eine ganz eigene Bezeichnung

So erkennen Sie PU

PU lässt sich meist über das Raumgewicht entlarven. Das Raumgewicht beschreibt, wie viel kg Material auf einen Kubikmeter verarbeitet wurde. Dabei weist PU meist ein Raumgewicht von 15-30 kg/m³ auf. Hierbei gilt: Je geringer der Wert, desto mehr Luft ist in dem Material und desto weniger langlebig ist das Material.

Zum Vergleich: Kaltschaum hat ein Raumgewicht von 30-60 kg/m³. Die Materialdichte ist also zwei- bis viermal höher, weshalb Kaltschaum auch wesentlich langlebiger ist.

Kaltschaum ist eine Art des Schaumstoffes, welche sich durch den Herstellungsprozess definiert. Dadurch, dass dieser Schaum zum Aushärten keinen zusätzliche Heizprozess benötigt, wird er als „Kalt“-Schaum bezeichnet.  Kaltschaum wir auch als HR-Schaum bezeichnet, wobei HR (= High Resilient) für hochelastisch steht und die Eigenschaften des Kaltschaums beschreibt. Kaltschaum kann ein Raumgewicht von 30-60 kg/m³ haben.

Im Vergleich zum Kaltschaum besitzt Qualität-Kaltschaum ein Raumgewicht von ca. 50kg/m³ wodurch das Material sehr anpassungsfähig und punktelastisch wird. In dieser Qualitätsstufe ähnelt Qualität-Kaltschaum den Eigenschaften von Latex, ohne zu weich zu sein.

Vorteil: Bestnoten bei Liegeeigenschaften und und Haltbarkeit
Nachteil: Besteht nur, falls Sie lieber weicher liegen möchten, in diesem Fall sollten Sie auf eine Latex-Komfortschicht setzen.

KALTSCHAUM

Latex ist nichts anderes als flüssiger Kautschuk, der entweder natürlich aus dem Milchsaft des Gummibaums (Hevea brasiliensis) gewonnen oder synthetisch aus Erdöl hergestellt wird. Latex kann ein Raumgewicht von 40-70 kg/m³ erreichen.

Latex ist im Vergleich zu Kaltschaum wesentlich weicher und fühlt sich wesentlich kuscheliger an. Abhängig von der Zusammensetzung und dem Herstellungsverfahren unterscheidet man u.a. zwischen den folgenden Latexarten:

  1. Latex nach dem Dunlop Verfahren (gut)
  2. Talalay Latex (besser)
  3. Pulse Latex (am besten)

Darüber hinaus gibt es noch unzählige weitere Varianten, wie etwa Gellatex, hier werden zusätzlich zu dem Latex Gelpartikel eingearbeitet.

LATEX

Eine weitere Form der Abdeckschichten können Lagen aus Rosshaar, Schurwolle oder Baumwolle sein. Diese sind besonders wärme- und feuchtigskeitsregulierend, neigen aber bei unfachmännischer Verarbeitung zum Verrutschen, so dass sich schnell Kuhlen bilden können.

Auch die Güte des Naturmaterials, insbesondere bei Rosshaar, spielt eine wichtige Rolle bei der Matratzenqualität.

Egal für welche Form der Abdeckschicht Sie sich entscheiden, vermeiden Sie Abdeckschichten, die starr und unflexibel sind, damit die Taschenfedern ihre optimale Wirkung entfalten können. Starre und unflexible Abdeckschichten erkennen Sie meist daran, dass sich diese Matratzen sehr sehr fest an anfühlen und kaum nachgeben.

"Tipp: Fragen Sie nach den verwendeten Materialien und dem Raumgewicht."

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2. Qualitätskriterium: Matratze

2.4 Worauf sie beim Probeliegen achten sollten

Darstellung einer geraden WirbelsäuleEin geschulter Fachberater erkennt, ob Sie auf Grundlage Ihrer Schlafbedürfnisse ausreichend gestützt sind und gleichzeitig druckentlastend gebettet. Besonders bei Seitenschläfern gibt es hier viele Kriterien zu beachten. Zum Beispiel sollte die Schulter tief genug einsinken, um Schulter- und Nackenverspannungen zu vermeiden. Gleichzeitig sollte die Körpermitte stabil genug gelagert werden, um eine optimale Regeneration zu gewährleisten. Ziel ist eine gerade Wirbelsäule bis in den Halswirbel hinein.

Kauftipps: So testen Sie selber

Als Seitenschläfer sollten Sie ein besonderes Augenmerk auf Ihre Schulter lenken. Ihre Schulter sollte tief genug in die Matratze einsinken, damit Ihr Arm nicht einschläft und Ihr Nacken entspannen kann.

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Als Rückenschläfer sollte vor allem die Körpermitte sehr gut gestützt werden. Gleichzeitig sollten aber die Schultern genügend Platz haben um leicht in die Matratze einzusinken.

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Als Bauchschläfer sollten Sie darauf achten, dass Ihr Lendenwirbel gut gestützt wird. Ein zu weicher Schlafuntergrund könnte sich durch Rückenschmerzen bemerkbar machen.

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Prüfen Sie jetzt wie gut Sie schlafen

Ihre Matratze ist zu fest, wenn:

  • Sie in der Seitenlage nicht wissen, wohin Sie Ihre Schulter legen sollen.
  • Sie im Schulter- und/oder Hüftbereich Druck verspüren
  • Ihr Arm “einschläft”
  • Sie ohne Kissen in der Seitenlage eine starke Überdehnung des Halswirbels verspüren
  • Sie praktisch nicht einsinken

TIPP: Auch wenn Sie vielleicht gerne besonders fest schlafen – lassen Sie sich doch erst einmal in der Fachberatung passende Kombinationen empfehlen. Viele Kunden sind überrascht, wie weich die empfohlene Kombination häufig gegenüber dem heimischen Schlafsystem ist und spüren dennoch, dass ihr Körper ausreichend gestützt wird.

Ihre Matratze ist zu weich, wenn Sie

  • beim Liegen unmittelbar das Gefühl haben, “durchzuhängen”
  • große Mühe haben, sich zu drehen. Sinken Sie zu tief ein, müssen Sie sich beim Drehen regelrecht hochhieven. Das ist besonders ungünstig, wenn Sie schon unter Rückenbeschwerden im unteren Lendenwirbelbereich leiden
  • in der Rückenlage bzw. in der Seitenlage im Taillenbereich einen Hohlraum zwischen sich und der Matratze verspüren.

TIPP: Wenn Sie unsicher sind, testen Sie doch die Stützkraft, indem Sie eine Hand zwischen Ihren Körper und der Matratze oder dem Topper legen. Spüren Sie einen Gegendruck? Dann verfügt die Kombination über eine ausreichende Stützkraft. Ein seriöser Berater erkennt, welche Kombination für Sie in Frage kommt und verkauft Ihnen nichts, was er Ihnen nicht auch empfehlen kann. Wenn Sie sich gut aufgehoben und beraten fühlen, wird es im Normalfall kein böses Erwachen in Ihrem neuen Boxspringbett geben.

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3. Qualitätskriterium: Topper

Topper für Boxspringbetten

Unter anderem erfahren Sie Informationen zu den Themen:

  • Welchen Topper nimmt man?
    (Kaltschaum-, Visko- und Latex-Topper werden vorgestellt)
  • Was sagt das Materialgewicht über die Qualität aus?
  • Welcher Topper passt am besten zu Ihnen?
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4. Zusammenfassung & weiterführende Informationen

4.1 Zusammenfassung
4.2 TV-Reportage des ZDF
4.3 Ihre Vorteile bei uns

Boxspringbett Baukastenprinzip

Viel Gutes hört man dieser Tage von Boxspringbetten, sie versprechen nichts weniger als Schlafen wie auf Wolken, Linderung bei Rückenbeschwerden, erholsamen Schlaf. Das sind natürlich keine Ammenmärchen, aber wie bei jedem guten Schlafsystem kommt es auf die Qualität und vor allem auf die richtige Auswahl an. Auch ein Boxspringbett kann, wenn es nicht mit Sorgfalt auf den Kunden abgestimmt wird, Verspannungen bis hin zu Schmerzen im Rücken, Schulter- oder Nackenbereich verursachen. Und das sorgt für einen unruhigen Schlaf.

Darstellung einer geraden Wirbelsäule

Darum sollten Sie immer eine Fachberatung beim Händler in Anspruch nehmen und vor Blindkäufen, ob im Kaufhaus oder im Internet, absehen. Im Zweifel zahlen Sie trotz Schnäppchenpreis einen sehr hohen Preis dafür. Beim Händler sollten Sie auf Ihr Bauchgefühl hören. Fühlen Sie sich gut beraten? Hat der Berater Ihre Bedürfnisse im Blick oder preist er Ihnen ausschließlich die teuersten Produkte an? Worauf kommt es beim Boxspringbetten-Kauf an?

Jedes Boxspringbett kann und sollte individuell angepasst werden. Das teuerste ist im Zweifel nicht das Beste für Sie. Die Auswahl des richtigen Boxspringbetts kann nicht allein durch Ihr subjektives Empfinden getroffen werden.

Nicht immer ist ein Boxspring drin, wenn Boxspringbett drauf steht!

In der TV-Reportage von ZDF über Boxspringbetten erhalten Sie einen Einblick, was Pseudo-Boxspringbetten ohne Federn im Untergestell sind.

Verbraucher, die ohne Fachwissen ihr „Boxspringbett“ kaufen, tätigen oft einen Fehlkauf. Eine Entscheidung, die häufig zu Enttäuschungen führt.

Seien Sie deshalb bei Preisen unter 1.000€ besonders misstrauisch!

 

Was kosten Boxspringbetten?

299,-€ und 50.000€ bilden die beiden Enden der Boxspringbetten-Preisskala. Vergleichbar ist das mit Auto-Preisen zwischen knapp 4.000€ (Chery QQ3 aus China) und 2.000.000€ (Bugatti Veyron). Es fällt unschwer auf, dass diese Produkte abgesehen von der Bezeichnung nichts gemeinsam haben und absolut nicht vergleichbar sind.

In der WISO-TV-Reportage über Boxspringbetten wurde die Preisklasse 2.500€ bis 5.000€ als realistisch für gute Qualität dargestellt. Doch der Preis allein ist kein Qualitäts-Garant. Folglich möchten wir Ihnen die unterschiedlichen Preisklassen auf folgender Seite näher bringen.

Unsere Vorteile

revor boxspringbetten logo klein

Sie interessieren sich für Boxspringbetten und haben sich bei der Recherche sicher schon die Frage gestellt, was den einen Hersteller vom anderen unterscheidet. Dabei unterscheiden sich vor allem die Preise teilweise deutlich und jeder Hersteller proklamiert gerne für sich, die einzig wahren Boxspringbetten zu fertigen.

Die Entscheidung, für welche Marke Sie sich entscheiden, können wir Ihnen nicht abnehmen. Aber wir können Ihnen gute Gründe nennen, sich für ein Boxspringbett von Revor® zu entscheiden.

 

Die Klassenbesten in Ihrem Bereich

Unsere Kollektionen - Die ganze Welt der Boxspringbetten

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Boxspringbetten ab 1.499€

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Der Preis-Leistungs-Sieger

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Bis zu 2.000 Federn/ Matratze

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Perfekter Schlaf beim norwegische Marktführer

Century-Line-Boxspringbett-r
century-line

Das solideste Boxspringbett der Welt

AirVent-Sand-r
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Das bestbelüftete Boxspringbett auf dem Markt

  • 90-Tage Umtauschgarantie auf Boxspringbetten*

    Sie sind unsicher, ob Sie die richtige Entscheidung treffen? Wir sind uns sicher! Unsere erfahrenen Schlafberater stellen mit Ihnen gemeinsam ein speziell auf Sie abgestimmtes Boxspringbett zusammen und deshalb geben wir Ihnen, wenn Sie sich bei uns im Haus beraten lassen haben, eine 90-tägige Umtauschgarantie.

    Da wir natürlich nur für den Liege- & Schlafkomfort garantieren können, beachten Sie bitte, dass ein Nichtgefallen des Designs, die Bettgröße und Zusatzfunktionen, wie bspw. eine elektrische Verstellung nicht zum Umtausch berechtigen. Gerne beantworten Ihnen unsere Schlafberater alle Fragen zur Umtauschgarantie. Die genauen Bestimmungen entnehmen Sie bitte unseren AGB.

  • Preis-Garantie auf Boxspringbetten

    Unserer Preis-Garantie auf Boxspringbetten macht einen Preisvergleich unnötig!
    Wir garantieren Ihnen, dass Sie ihr ausgesuchtes Boxspringbett bei keinem anderen Händler online deutschlandweit günstiger bekommen als bei uns. Sollten Sie dennoch ein bei uns erworbenes identisches Boxspringbett bei gleicher Leistung im Internet günstiger sehen, erstatten wir Ihnen den zu viel gezahlten Betrag und zusätzlich 100,-€. Und das ganze bis zu 3 Monate nach Kaufabschluss.**

  • Lieferung & Aufbau** kostenlos

    Wir liefern Ihr Bett bis 50 km Entfernung kostenfrei zu Ihnen nach Hause und bauen dieses fachgerecht für Sie auf. Deutschlandweite Lieferungen sind selbstverständlich möglich.

* Von der 90-Tage Umtauschgarantie ausgeschlossen sind die Modelle der Scandi Deluxe sowie alle Ausstellungsbetten.
** Das Boxspringbett muss identisch mit dem bei uns erworbenen Boxspringbett sein. D.h. der Hersteller, Matratzen, Boxen, Topper, Stoff, Modellname sowie das Kopfteil müssen identisch sein. Ebenso müssen die Leistungen, wie bspw. Aufbau und Lieferung gleich sein.

Unser Service-Versprechen

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